Ein Paradigmenwechsel ist unumgänglich

Viele der Aussagen in meinen Kursen widersprechen dem Allgemeinwissen und können innere Spannungen verursachen.

Einige Beispiele:

Die häufigste Ursache für erfolglose Zahnbehandlungen ist die Zwangsstellung des Kondylus im Biss.

Ein Tiefbiss ist keine Krankheit und kann nicht als Bissstörung angesehen werden. Symptome treten auf, wenn ein Biss eine Zwangsstellung des Kondylus verursacht. Dann muss nicht der Tiefbiss geändert werden, sondern die Position des Kondylus.

Bei einer physiologischen Funktion ist jede seitliche Bewegung aus der geschlossenen Position der Zähne, so auch Bruxismus, pathologisch.

Frontal- und Eckzahnführung sind nur bei der Bewegung der Kiefer in den Biss physiologisch.

Der individuell programmierte Artikulator, die Registrierung mit Gesichtsbogen und die Stützstiftregistrierung sollten verwendet werden, um den Biss instrumentell zu bestimmen.

Bei einem richtig eingestellten Biss sollte der Artikulator bei der Herstellung des Zahnersatzes als Okkludor verwendet werden, da es nicht Ziel ist, die Bewegungen nachzuahmen und dies ohnehin hoffnungslos ist.

Es führt zu einem Paradigmenwechsel in der Zahnmedizin, wenn wir vom unsichtbarem Kondylus ausgehend als Ziel der Zahnbehandlungen das reibungslose Funktionieren der Kaumuskulatur kennzeichnen.